5 Tipps für bessere SEO-Texte

SEO Texte

Mann durch den Fleischwolf gedreht – Bild sprach mit den Klöpsen

Spannende Überschrift / Headline – aber nicht im Internet. Es sei denn, Sie wollen von Google zu „Fleischwolf“, „Bild“ oder Rezepten für „Klöpse“ gefunden werden… Wer für´s Internet schreibt und überwiegend über Google Besucher auf die Internetseite bekommt, muss zunächst von Google gefunden werden. Und erst im nächsten Schritt über kreative Texte das Herz der Leser erobern. 5 Tipps,  für suchmaschinenoptimierte Texte:

 

Tipp 1: Keyword festlegen und dafür schreiben

Nach was sucht jemand, wenn er auf Ihrer Seite landen soll? Dies ist das Keyword. Achten Sie nun darauf, dass dieses Keyword in angemessener Häufigkeit auf Ihrer Seite vorkommt.

Stellen Sie sich das ganz praktisch vor: Jemand gibt dieses Wort bei Google ein. Mit einem Algorithmus bewertet Google nun alle Internetseiten und schlägt die vor, von denen Google glaubt, dass sie am besten zu der Suche passen.

Über den Metatext (siehe Tipp 5) kommt der Suchende nun auf Ihre Seite. Jetzt geht es darum, ihm rasend schnell das Gefühl zu geben, dass er hier richtig ist. Je nach Quelle hat man dafür ca. 3 Sekunden Zeit. 21-22-23 – das wars. Diese Zeit reicht vielleicht für ein Bild, die Überschrift (H1) und um mal kurz einen Textblock zu scannen. Daher ganz wichtig: das Keyword sollte in der H1 auftauchen und zumindest auch mal im ersten Abschnitt.

 

Tipp 2: Textlänge beachten

Eine Seite bzw. ein Beitrag sollte möglichst aus 300 Wörtern (nicht Zeichen!) oder mehr bestehen. Manche SEO-Analyse-Tool sprechen sogar von 1000 Wörtern. ABER: Lesen möchte das natürlich kaum einer. Diese Wortanzahl ist vor allem für Google wichtig. Den Leser interessiert meist nur ein kleiner Teil und den muss er schnell finden.

 

Tipp 3: Zwischenüberschriften einfügen und Textblöcke bilden

Schnelligkeit ist (fast) alles. Der Leser muss sich schnell zurechtfinden können auf einer Seite und in kürzester Zeit eine Lösung für sein Problem finden. „Romane“ sind daher tabu. Besser ist es, Informationen in kleinen Häppchen anzubieten und mehrere Textblöcke zu bilden. Nach allerallerspätestens 300 Wörtern ist es Zeit für eine Zwischenüberschrift (H2, H3 etc.).

 

Tipp 4: Schreiben Sie, wie sie sprechen

Kurze Sätze und nur ein Gedanke pro Satz. Vermeiden Sie Fremdwörter, die der Leser womöglich nicht versteht. Schreiben Sie einfach so, wie Sie es jemandem erzählen würden, der zu Ihrer Zielgruppe gehört. Dann schreiben Sie automatisch einfach, aktiv und vermeiden Substantive. Nie würden Sie zu jemandem sagen: „Ich bitte um Anmeldung bis XXXX“, oder? Sie würden eher sagen „Bitte melden Sie sich an bis XXX.“ Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

 

Tipp 5: Metatitle und –description nicht vergessen

Das ist der Text, der auf der Google Übersichtsseite angezeigt wird, wenn Google Ihre Seite für einen bestimmten Suchbegriff vorschlägt. (Auch bezeichnet als Snippet-Vorschau und Code-Schnipsel.) Nutzen Sie diese Zeilen, um relevante Begriffe unterzubekommen und den Suchenden davon zu überzeugen, dass Ihre Seite die beste Lösung für seine Suche bietet.

 

WordPress und SEO

Wer WordPress nutzt, kann seinen Text mit dem Plugin YOAST SEO ganz komfortabel verbessern. Das Plugin analysiert automatisch die Lesbarkeit des Textes und bewertet nach einem Ampelsystem jeden einzelnen relevanten Punkt! So erfährt man konkret, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt und kann optimieren.

Dies ist einer der großen Vorteile von WordPress. ABER: Vergessen Sie nie, dass diese Vorschläge das Ergebnis eines Algorithmus sind. Texte werden aber für Menschen gemacht. Und nicht immer ist es sinnvoll auf Teufel komm raus die YOAST-SEO-Ampel in allen Punkten auf grün zu bringen. Manchmal heißt es einfach seinem gesunden Menschenverstand zu vertrauen…

 

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