Mit hohem Qualitätsfaktor SEA-Kosten senken

SEA = Search Engine Advertising, hier geht es um bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Und da Google einen Marktanteil von über 90 Prozent hat, kann man meiner Meinung nach Google AdWords getrost als Synonym für SEA verwenden.

 

Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten, um von Google gut gefunden zu werden:

  1. SEO = Search Engine Optimization oder auch Suchmaschinenoptimierung. Hier geht es um die „organische“ Optimierung der Seite. Mehr dazu:

    http://www.deprofundis.de/5-tipps-fuer-bessere-seo-texte/
    http://www.deprofundis.de/5-tipps-fuer-die-technische-suchmaschinenoptimierung-seo/

    SEO ist (außer der Arbeitszeit) kostenlos. Es kann aber etwas dauern, bis man auf den vorderen Seiten angezeigt wird.

  2. Schneller geht es mit SEA, also der bezahlten Anzeigenwerbung. Dadurch entstehen natürlich Kosten, dafür wirkt SEA sofort. D.h. die Anzeige wird sofort zu den ausgewählten Suchbegriffen angezeigt!

 

Wodurch unterscheidet sich SEA von klassischen Anzeigen in der Zeitung?

Am wichtigsten scheinen mir diese 3 Unterschiede:

  1. Google AdWords funktioniert nur, wenn im Internet auch nach diesem Thema gesucht wird. Bei Neuheiten, die noch gar nicht bekannt sind, kann das schwierig sind. Bei Zeitungsanzeigen muss der Leser nicht selber aktiv suchen, um mit Ihrer Botschaft in Berührung zu kommen.

  2. Bei Googe Adwords entstehen nur Kosten, wenn Ihre Anzeige auch angeklickt wird. (D.h. Sie sollten aber auch nicht ständig testweise auf Ihre Anzeige klicken!) Bei der Tageszeitung haben Sie einen pauschalen Preis, unabhängig davon, ob jemand Ihre Anzeige anschaut oder nicht.

  3. Die Anzeigenpreise in der Zeitung bestimmt der Verlag. Die SEA-Kosten bestimmen Sie!

 

Wie berechnet sich die Anzeigenposition bei Google?

Die Anzeigenposition wird ermittelt aus:

  1. Ihrem CPC-Gebot (CPC = cost per click), d.h. wie viel sind Sie bereit für die Anzeige zu bezahlen? Je mehr Sie bezahlen, umso weiter vorne werden Sie angezeigt. Das ist natürlich eine sehr einfache Möglichkeit, aber auch die teuerste.

  2. Besser ist es – zumindest zusätzlich – am Qualitätsfaktor zu arbeiten. Der Qualitätsfaktor gibt auf einer Skala von 0 bis 10 an, wie gut Ihre Anzeige ankommt. Das hängt von Ihrem Anzeigentext ab und davon, wie gut Ihre Internetseite zur Anzeige passt. Wird die Anzeige zwar geklickt, die Besucher verlassen Ihre Internetseite aber ganz schnell wieder, weil sie da offensichtlich keine Lösung für ihr Problem finden, wirkt sich das negativ auf den Qualitätsfaktor aus.

Eine Hilfestellung, wie Sie den Qualitätsfaktor Ihrer Internetseite prüfen können, finden Sie hier: https://support.google.com/adwords/answer/2454010

 

Welche Rolle spielt der Qualitätsfaktor konkret?

So grob lässt sich sagen:

Anzeigenposition = Klickpreis x Qualitätsfaktor

  • Je besser der Qualitätsfaktor, umso günstiger wird die Anzeige
  • Steigert man den Qualitätsfaktor von 4 auf 8, halbiert sich der Klickpreis!

Es lohnt sich also auf jeden Fall, am Qualitätsfaktor zu arbeiten. Dadurch sinken die SEA-Kosten und ganz sicher profitiert auch die SEO von der höheren Qualität!

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